Es gibt diesen einen Moment im Jahr, auf den wir Biker sehnsüchtig warten. Diesen Moment, wenn das Grau der letzten Monate endlich aufbricht. Und genau heute war es so weit!
Endlich mal kein Regen, kein Frost und – ganz wichtig für meine Maschine – kein tückisches Streusalz mehr auf den Straßen. Als ich das Garagentor öffnete und der blaue Himmel mir entgegenstrahlte, gab es kein Halten mehr. Die erste Tour der Saison 2026 stand an!

Kurz, knackig und verdammt gut
Klar, für die ganz großen Pässe ist es noch zu früh, aber für das erste „Eingrooven“ war die Route perfekt. Knapp 80 Kilometer ging es entspannt über die Dörfer. Der Wind um die Nase, das vertraute Grollen unter mir – man merkt erst, wie sehr man es vermisst hat, wenn man wieder im Sattel sitzt.
Boxenstopp in Holland
Mein Ziel? Ein kleiner Klassiker: Einmal über die Grenze nach Venlo zu meinem Lieblingsladen. Nach der langen Winterpause schmeckt der Kaffee dort gleich doppelt so gut. Ein kurzes Durchatmen, die Sonnenstrahlen im Gesicht genießen und einfach mal wieder das Treiben beobachten.




Zittern gehört dazu
Der Rückweg führte mich über Herongen und Geldern langsam wieder Richtung Heimat. Ich muss ehrlich zugeben: Trotz des strahlend blauen Himmels waren die knapp 10 Grad alles andere als karibisch. Die Kälte kriecht dann doch irgendwann unter die Jacke.
Aber wisst ihr was? Das war mir völlig egal. Jetzt sitze ich wieder in der warmen Stube, die Finger tauen langsam auf und ich habe dieses breite Grinsen im Gesicht, das man nur nach einer Motorradtour hat.
Der Anfang ist gemacht – die Saison 2026 ist offiziell eröffnet! 🏍️
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© by Rudi Geiss

