Hat der Regengott ein persönliches Problem mit uns?

Ich muss mir jetzt mal kurz den Frust von der Seele schreiben, sonst platze ich. Ernsthaft: Was ist eigentlich mit dem Regengott los? Hat der Typ da oben speziell ein Auge auf Bernd und mich geworfen oder was ist das Problem?!


Heute war wieder so ein Tag, an dem man am liebsten alles hinschmeißen würde. Wir hatten uns auf eine richtig geile Motorradtour gefreut. Und was passiert? Pünktlich. Um. Elf. Uhr. Genau in dem Moment, als wir die Maschinen anlassen und loswollen, fängt es an zu schiffen. Nicht zu nieseln – zu regnen. Ganze zehn Minuten (!) durften wir im Trockenen fahren, bevor die Schleusen da oben komplett geöffnet wurden.
Also das übliche, extrem nervige Prozedere: Anhalten, in die klamme Regenkombi quetschen und insgeheim hoffen, dass der Spuk gleich vorbei ist.

Aber nix da. Von wegen „nur ein Schauer“. Es wurde natürlich immer schlimmer. Der Regen wurde so heftig, dass es irgendwann einfach keinen Spaß mehr gemacht hat. Nach knapp zwei Stunden Dauerfeuer von oben hatten wir die Schnauze voll: Abbruch. Umdrehen. Zurück zum Hotel. Tour gelaufen.
Als ich dann die nassen Klamotten ausgezogen habe, kam das nächste Highlight. Meine Finger waren so schrumpelig, als hätte ich ein dreistündiges Schaumbad hinter mir. Und das Beste: Meine Handschuhe haben komplett abgefärbt. Ich sehe aus, als hätte ich in Tinte gebadet. Heißt für mich wieder: Tagelang die Hände schrubben, bis die Farbe endlich runter ist. Danke für nichts!

Jetzt hängt die ganze Ausrüstung – Regenkombi, Schuhe, Handschuhe – auf dem Balkon zum Trocknen. Und man glaubt es einfach nicht……



Kaum hängen die Klamotten da draußen, hört der Regen auf. Die Sonne lacht uns quasi ins Gesicht. Ich könnte echt kotzen.
Habt ihr heute auch so ein „Glück“ gehabt oder hat der Wettergott es nur auf uns abgesehen? Schreibt es mir in die Kommentare – ich brauche jetzt Mitleid.
© by Rudi Geiss


Oh man was für ein Mist. Da habt ihr aber richtig Pech. Offensichtlich wird es morgen besser ich drücke euch die Daumen.
Ja, dieses Jahr haben wir voll ins Klo gegriffen. Wir machen das beste daraus.