Spritpreise, Inflation und Politikfrust: Wie lange lassen wir uns das noch gefallen?
Wenn man aktuell an den Zapfsäulen vorbeifährt, kann man eigentlich nur noch verständnislos den Kopf schütteln. Die Kraftstoffpreise klettern scheinbar ohne Bremse nach oben, und man fragt sich unwillkürlich: Wer soll das auf Dauer eigentlich noch bezahlen?

Dieses Bild habe ich mit Hilfe vom KI erstellt
Es trifft ja nicht nur den Pendler, der jeden Morgen pünktlich zur Arbeit muss und dessen hart erarbeiteter Lohn durch die Fahrtkosten aufgefressen wird. Es trifft unsere Landwirte, die mit ihren Schleppern die Felder bestellen, und die Speditionen, die dafür sorgen, dass unsere Supermärkte überhaupt beliefert werden. Wenn der Diesel teurer wird, wird am Ende die gesamte Logistikkette teurer.
Als E-Autofahrer könnte man im ersten Moment vielleicht denken: „Betrifft mich doch gar nicht.“ Aber das ist ein Trugschluss. Die Quittung bekommen wir alle an der Supermarktkasse. Jedes Lebensmittel, jedes Produkt und jede Dienstleistung verteuert sich. Und machen wir uns doch nichts vor: Wer glaubt, dass die Politik die Elektroautofahrer auf ewig verschont, denkt extrem naiv. Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis sich die Regierenden neue Sonderabgaben, Streckenmauten oder Steuern einfallen lassen, um auch hier kräftig abzukassieren, sobald die Einnahmen aus der Mineralölsteuer wegbrechen.

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Was mich dabei am meisten wütend macht, ist die Reaktionslosigkeit aus der Politik. Anstatt die eigene Bevölkerung und die heimische Wirtschaft spürbar und dauerhaft zu entlasten, wird in sonntäglichen Talkshows nur abgewiegelt. Während im eigenen Land der Mittelstand kollabiert und der normale Bürger jeden Cent dreimal umdrehen muss, werden die Steuermilliarden mit vollen Händen in alle Welt verteilt oder für ideologische Nischenprojekte Zweckentfremdet. Die Abkopplung mancher Politiker von der echten Lebensrealität der Menschen ist inzwischen erschreckend groß.
Da stellt sich mir ganz ehrlich die zentrale Frage: Was muss eigentlich noch passieren?
Warum nehmen wir diese Überheblichkeit und die stetig steigende Abgabenlast einfach so hin? Wann wacht der sprichwörtliche „deutsche Michel“ endlich auf und zieht friedlich, aber unüberhörbar auf die Straße, um zu zeigen, dass die Schmerzgrenze längst überschritten ist?
Und wieder rollt die Diskussion um den Tankrabatt an. Diesmal stehen sagenhafte 17 Cent ab dem 01 Oktober im Raum. Wer den Taschenrechner anwirft, kommt aus dem Schmunzeln nicht heraus: Ganze 8,50 Euro lässt man uns bei einem 50-Liter-Tank „zukommen“. Als E-Autofahrer beobachtet man dieses Spektakel mit einer Mischung aus Mitleid und Schmunzeln – denn während an der Tanke um Cent-Beträge gefeilscht wird, zeigt sich einmal mehr, wie fernab jeder Realität diese Pflaster auf den Kraftstoffpreisen eigentlich sind.

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Wie seht ihr das? Spürt ihr die Preissteigerungen auch so massiv im Alltag – und glaubt ihr, dass der Frust in der Bevölkerung bald spürbare Konsequenzen hat? Schreibt mir eure Meinung dazu gerne unten in die Kommentare!
© by Rudi Geiss
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