Bad Reichenhall Tag6

Was für ein Tag! Nach dem ganzen Zittern in den letzten Tagen hat der Wettergott heute endlich ein Einsehen gehabt und uns das perfekte Motorradwetter serviert. Kein Tropfen Regen, eine leichte, angenehme Bewölkung und knackige 25 Grad – absolut ideales „Mopedwetter“, bei dem man unter der Kombi weder schwitzt noch friert.

Bernd und ich haben nicht lange gefackelt, die Motoren angeworfen und uns auf eine traumhafte, rund 200 Kilometer lange Runde durch die österreichische und bayerische Bergwelt begeben. Und diese Tour hatte es landschaftlich absolut in sich!

Unser Weg führte uns von Bad Reichenhall aus zuerst über das wunderschöne Berchtesgaden. Die Kulisse mit dem mächtigen Watzmann im Hintergrund ist einfach jedes Mal wieder ein Genuss, wenn man auf zwei Rädern hier durch schwingt.

Von dort aus ging es über die Grenze rüber nach Österreich. Unser erster Stopp im Salzburger Land war die historische Keltenstadt Hallein, gefolgt von der idyllischen Gemeinde Kuchl, wo sich die Straße wunderschön entlang des Salzachtals schlängelt.

Ein echtes fahrerisches Highlight folgte kurz darauf, der Pass Lueg. Dieser geschichtsträchtige Talpass ist der tiefste Durchbruch zwischen dem Hagengebirge und dem Tennengebirge. Die Felswände ragen hier links und rechts fast senkrecht auf – ein absolut gigantisches Gefühl, wenn der Sound des Motorrads von den Felsen widerhallt! Über den beschaulichen kleinen Ort Pirzbichl (nahe Pfarrwerfen) ging es für uns dann weiter hinein in die Salzburger Bergwelt Richtung Pinzgau.

Nach so vielen grandiosen Kurven und Eindrücken knurrte uns im Mountainbike- und Ski-Mekka Leogang ordentlich der Magen. Zum Glück haben wir dort einen absoluten Volltreffer gelandet: Wir haben im Restaurant „Damals“ Rast gemacht.

Was soll ich sagen? Die Pizza dort war einfach unglaublich lecker! Ein perfekter, knuspriger Teig, frische Zutaten und ein richtig gemütliches Ambiente. Satt, extrem glücklich und mit neuer Energie haben wir uns nach dieser verdienten Pause wieder auf die Maschinen geschwungen.

Das Fazit: Ein richtig guter Tag
Der Rückweg führte uns schließlich gemütlich und mit bester Laune im Gepäck wieder zurück nach Bad Reichenhall. Wenn man nach 200 Kilometern feinstem Asphalt die Bikes wieder am Hotel abstellt und einfach nur dieses breite Biker-Grinsen im Gesicht hat, weiß man: Das war heute ein richtig, richtig guter Tag für uns. So kann es gerne weitergehen!

Seid ihr den Pass Lueg auch schon mal gefahren? Und wo gibt es eurer Meinung nach die beste Biker-Pizza? Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare!

© by Rudi Geiss

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2 Kommentare
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Waldemar

Dann hat heute ja alles geklappt so wie ihr es auch verdient habt