Nein, ein Saisonkennzeichen habe ich natürlich nicht. Warum auch? Wenn sich der Oktober von seiner schmerzlich schönen Seite zeigt, gibt es für mich nur eins, rauf auf den Bock und die letzten Sonnenstrahlen des Jahres einfangen! Und wenn der November oder gar der Dezember noch was hergeben……. Ich bin immer bereit. 😁
Gesagt, getan. Heute am allerletzten Oktobertag habe ich das Traumwetter gnadenlos ausgenutzt. Es ging gemütlich über die Dörfer, quer durch die herbstliche Landschaft rüber ins niederländische Arcen. Die Straßen waren zwar – wie zu erwarten – etwas voll, aber das hat der guten Laune keinen Abbruch getan. Einfach die Natur genießen, den Motor spüren und den Kopf freiwirken lassen.

Der Abschied vom Asphalt
Bei aller Begeisterung für die Tour muss man sich eingestehen: Das war’s wohl. Ich glaube, dass das heute meine letzte offizielle Ausfahrt mit der Motorrad-Saison 2026 gewesen ist. Der Spätherbst fordert sein Recht, und bevor der erste Schmuddelwedda und eventuelles Salz drohen, zieht die Maschine lieber in ihr Winterquartier um. Aber man weiß ja nie.
Deshalb stand direkt nach der Heimkehr noch ein kleiner Pflichtpunkt auf dem Zettel. Der Tank wurde heute nach der Tour noch einmal randvoll gemacht. So muss das sein – mit vollem Tank überwintert es sich schließlich am besten (Vermeidung von Kondenswasser im Tank).
Nächste Woche: Aufbocken und Wellness für die Thunderbird
Nächste Woche wird die Thunderbird dann eingemottet – beziehungsweise erst einmal sanft aufgebockt, damit die Reifen über die Wintermonate geschont werden.
Und wisst ihr was? Irgendwie hat das Ganze ja auch etwas Beruhigendes. Denn mit dem Aufbocken beginnen offiziell die Pflegewochen. Zeit, dem treuen Gefährt nach einer tollen Saison die Zuwendung, Reinigung und Pflege zu geben, die es verdient hat, bis es im kommenden Frühjahr wieder heißt: Schlüssel rumdrehen und ab auf die Strecke.
In diesem Sinne: Kommt gut durch die kalte Jahreszeit! 👍
© by Rudi Geiss

