Tag 4 leider Regen

🏍️🌧️ Tag 4: Professionelles Schlechtwetter-Management! 🛌💤

Neues von der Wetterfront: Heute Morgen begrüßte uns die Rhön mit einem dichten, nassen Vorhang. Regen. Ausgerechnet an Tag 4!

Waldemar, Bernd und ich haben daraufhin sofort unseren „Notfallplan für härteste Biker-Bedingungen“ aktiviert:

  1. Phase 1: Das Frühstück so extrem in die Länge ziehen, bis das Hotelpersonal unruhig mit den Füßen scharrt. Check!
  2. Phase 2: Mutig drei Meter vor die Hoteltür treten, den Zeigefinger in den Wind halten, weise gen Himmel blicken und einstimmig beschließen: „Nee, dat wird nix.“
  3. Phase 3 (Die Königsdisziplin): Taktischer Rückzug! Wir haben uns bis 11 Uhr wieder in die Kojen verkrümelt, um ein ausgiebiges Verdauungs-Nickerchen einzulegen. Man muss schließlich Kräfte sparen.

Ob wir heute überhaupt noch einen Fuß auf die Raste setzen oder direkt vom Bett wieder ins Schwimmbad rübersurfen, entscheidet sich nach dem Aufwachen. Erstmal Augenpflege! 😂🛌

Da Weinen im Helm aber auch nichts bringt, haben Waldemar, Bernd und ich kurzerhand umgeplant. Wir haben uns schweren Herzens dazu entschieden, den Tag mit einem extrem harten, stressigen und nervenaufreibenden Pflichtprogramm zu verbringen: Dauer-Chillen im Hotel-Schwimmbad! 🧘‍♂️🔥

Wir tauschen jetzt also die Lederkombis gegen die Badehosen und die harten Motorradsitze gegen die weichen Whirlpool-Düsen. Der Plan für den restlichen Tag ist brutal durchgetaktet:

  • 11:30 Uhr: Einrollen im warmen Wasser (Aufwärmen der frostgeschädigten Knochen von gestern).
  • 13:00 Uhr: Intensives Atmen in der Sauna.
  • Danach: Strategisches Liegen auf der Wellness-Liege, bis uns die Augen zufallen.

Es ist ein verdammt harter Job, aber einer muss ihn ja machen. Drückt uns die Daumen, dass wir diesen Stress unbeschadet überstehen! 😂🏊‍♂️

Nachdem wir den „Freizeitstress“ im Hotel-Pool erfolgreich gemeistert haben – wobei Waldemar völlig ambitioniert schätzungsweise mindestens 167 Runden gedreht hat und kurz vor der Olympia-Qualifikation stand –, brauchten wir dringend frische Luft.

In einer kurzen Regenpause sind Waldemar und ich (Rudi) also mutig aufgebrochen. Der Weg führte uns schnurstracks hinein in den tiefen, dunklen Rhöner Forst… Es hatte original was von Hänsel und Gretel!

Wir hatten allerdings mächtig Glück:

  1. Es lauerte keine böse Hexe hinter den Tannen, die uns in den Ofen stecken wollte (vielleicht hatte sie auch einfach Angst vor Waldemars durchtrainierten Schwimm-Muskeln).
  2. Und das absolute Wunder: Wir haben uns – trotz akutem Orientierungsverlust ohne Motorrad-Navi – tatsächlich nicht verlaufen und den Weg zurück geschafft!

Nachdem die Motorräder heute den wohl entspanntesten Tag ihres Lebens auf dem Hotelparkplatz verbracht haben, mussten wir Jungs nach den stundenlangen, strapaziösen Einheiten im Schwimmbad (inklusive Waldemars 167 Olympia-Runden!) dringend die Energiespeicher wieder auffüllen.

Zum krönenden Abschluss unseres „Extremsport-Tages“ haben wir uns beim Abendessen also noch mal so richtig den Ranzen vollgeschlagen! 🤤

Das Ganze hatte natürlich rein strategische Gründe: Wir brauchen schließlich eine ordentliche Stärkung für die morgige Heimfahrt nach Krefeld. Mit leerem Magen fährt es sich schließlich nicht gut – und wer weiß, ob uns auf den 350 Kilometern nicht wieder eine brutale 15-Grad-Hitzewelle erwischt! 😂

Die Bikes sind bereit, wir sind (mehr als) satt, und morgen geht es endlich wieder auf die Straße. Krefeld, wir kommen! ✌️😎

© by Rudi Geiss

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Thill Patrick

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